Angst46’s Weblog


Full Contact (aka. Cover Hard 1)
Juni 3, 2008, 10:55
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fullcontact01

O_ Xia dao Gao Fei
J_ 1992
L_ Hongkong
R_ Ringo Lam
D_ Chow Yun-Fat, Simon Yam, Anthony Wong Chau-Sang u.a.
OFDb_ http://www.ofdb.de/film/187,Cover-Hard

Chow Yun-Fat, Simon Yam und Anthony Wong in einem Früh-Neunziger-Hongkong-Action-Film von Ringo Lam. Klingt vielversprechend? Ist es auch!

Zum Inhalt:

Sam (Wong) steht das Wasser (um nicht zu sagen: die Scheiße) bis zum Hals: Über beide Ohren verschuldet muss sein Kumpel Jeff (Fat) in mal wieder raushauen. Und das ist durchaus wörtlich zu nehmen. Um die fehlende Kohle aufzutreiben, planen sie gemeinsam mit Jeffs Bruder Charlie ein gemeinsames Ding mit Sams Cousin Judge (Yam) zu drehen. Doch dieser steckt mit Sams Gläubiger unter einer Decke, lässt den Coup zu einem Desaster werden und Je ff von Sam töten. Was dieser auch tut. Vermeintlich…

Was folgt sollte jedem HK-Filmkenner bekannt sein. Der Verratene überlebt schwerverletzt, taucht unter und schwört blutige Rache.

Zum Film:

Was HK-Action-Veteran Ringo Lam uns hier kredenzt ist ein Actioner der Extraklasse. Die Story ist knackig, wird nicht pathetisch überladen und auch wenn es dann zur Sache geht, gehts schnell, kurz aber garantiert nicht schmerzlos. Die Schießereien kommen bis auf wenige Ausnahmen ohne Zeitlupen aus, sind direkt und knallhart. Hier spritzt Blut, splittern Knochen und brennen Unschuldige.

Lams Stil, den er noch in vielen weiteren Filmen erfolgreich umsetzen sollte, ist hier unverkennbar. Die Direktheit, Härte und der Realismus der gezeigten Gewalt stellt sogar einen John Woo in den Schatten, dessen Action-Opern zwar perfekt inszeniert und choreographiert sind, aber eben den rauhen Charakter des hier Gezeigten vermissen lassen.

Aber nicht nur dem Herrn im Regiestuhl, sondern auch den Darstellern sollte hier Respekt gezollt werden. Chow Yun-Fat überzeugt wie immer und übertrifft hier in Sachen Coolness sogar seine Charaktere aus “The Killer” und “A Better Tomorrow”. Im Rockeroutfit mit Stirnbinde und Lederweste lehrt er die Bösen das Fürchten. Neben ihm brillieren besonders Simon Yam und Anthony Wong. Yam verleiht seinem latent schwulen Judge trotz (oder gerade wegen) seiner sexuellen Interessen und seinen ständigen Schmusereien mit jungen “Lustknaben” eine perfekte Aura der ständigen Bedrohung, denn man weiß nie wann die Bombe platzt und er zum knallharten, kaltblütigen Gangster wird, der allerhand todbringendes Werkzeug aus seinem rosa Taschentuch zaubert und lauthals lachend Unschuldige mit der MG niedermäht. Anthony Wong hatte die wohl schwierigste Rolle zu spielen, die er jedoch mit gewohnter Bravour meistert. Seine Entwicklung von der verängstigten, konfliktscheuen Heulsuse zum ruchlosen Verbrecher nimmt man ihm nicht nur ab, man ist fast schockiert wenn er die Waffe zieht und seinem an einen Stuhl gefesselten Widersacher ein ganzes Magazin ins Gesicht schießt. Tja, ich hab die beiden letztgenannten Akteure nicht umsonst zu meinen momentanen Lieblingsdarstellern des HK-Kinos erkoren.

Um auch ein paar Worte über die weiteren Mitwirkenden zu verlieren: Schnitt, Kamera, Effekte und auch der Musikscore sind absolut stimmig und runden diese kleine und oft unterschätzte Perle des HK-Action-Kinos zu einem absolut kurzweiligen, knüppelharten Genrebeitrag ab. Daumen hoch! Oder ab….



CROSSGOLF! #2
Mai 29, 2008, 10:54
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Und wieder war es soweit. Ist zwar schon ein paar Tage her, aber egal. Da ich hier länger nicht aktiv war, sei mir verziehen.
Golf On Baby. Und Hail The Hole…



Bruce Lee – Spiel des Todes
Mai 29, 2008, 8:41
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O_ Si wang mo ta
J_ 1978
L_ Hongkong/Philippinen/USA
R_ Joseph Velasco
D_ Bruce Le, Steve James, Bolo Yeung, Cheung Lak, Lee Hoi Sang u.a.
OFDb_ http://www.ofdb.de/film/10999,Das-Spiel-des-Todes

Jeder ernsthafte Filmgucker wird spätestens nach Erwerb dieses Streifens mäkeln: Das ist ja garnicht Bruce Lee!

Richtig, und das ist auch gut so. Nicht dass ich was gegen Mr. Jeet-Kune-Do-King-Of-Martial-Arts hätte, im Gegenteil, aber jeder Bruceploitation-Titel ist mit zum abendlichen Biere mehr als Recht.

Um zum Haupt-Akteur zurückzukommen: Hier schlägt, hüpft und schreit sich Bruce Le durch den zugegeben dünnen, aber für dieses Subgenre fast schon überladenen Plot:

In den 20er Jahren hatten die Japaner weite Teile Chinas besetzt. Der junge Shan ( Bruce Lee ) arbeitet als Geheimagent für General Hang Wo. Er wird von dem ehrgeizigen General nach Tientsin geschickt, wo er versuchen soll, Zugang zu den als geheim geltenden Aufmarschplänen der Japaner zu bekommen. Doch die gegnerische Seite weiß Bescheid, und schickt ihren besten Agenten, doch auch die eigene Seite schickt noch eine Agentin los . . .
(Quelle: www.ofdb.de)

 

Diese Story bietet natürlich genug Möglichkeiten für unseren tapferen Recken, Nasen zu zertrümmern, Gliedmaßen zu brechen und rumzuschreien. Kiaiiiiii!
Und wenn nicht, dann springen einfach ein paar Bösewichter aus dem Gebüsch, während Shan aka. Bruce Lee aka. Bruce Le sich gerade in bester Mogli-Manier an der wäldlichen Natur erfreut und seinen Aggressionen an unschuldigem Gehölz freien Lauf lässt.

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Wo die auf einmal herkommen? Keine Ahnung. Interessiert aber auch keinen. Hauptsache es gibt ordentlich Dresche. Und von der bekommt man dann auch immer ne Menge zu sehen. Und man glaubt es kaum, aber das Ganze ist sogar ganz ansehnlich choreographiert.
Gut, Mr. Le übertreibt’s ein bisschen mit der Lee’schen Mimik, aber das ist man ja gewohnt.

Um noch mal auf die unserem Helden feindlich gesinnten Waldmenschen zurückzukommen: Nachdem die Vorhut ordnungsgemäß plattgemacht wurde, springt ein weiterer jedem Eastern-Fan bekannter Manne aus dem Unterholz: Bolo Yeung!
Jawohl. Genau der. Der ist schon gegen den originalen Lee in “Enter The Dragon” angetreten.

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Tja, der Verlauf der “Story” ist nicht weiter erwähnenswert. Es gibt noch allerhand illustre Gegner, ausgequetschte Schlangen die Luftschlangen spucken und einen Showkampf, bei dem ein Ring vor schwarzem Hintergrund mit Publikumsaufnahmen gemischt wurde, da man sich wohl keinen “echten” Ring mit “echtem” Publikum leisten konnte.

Fazit:
Fast schon eine Perle unter den unzähligen Vertretern dieses spaßigen Subgenres des Eastern, das mit Trash, Handkanten und KIAIIIII! überzeugen kann. Nicht der beste Bruceploitationer, aber für Interessierte durchaus einen Blick wert…



CROSSGOLF!
Februar 14, 2008, 11:53
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Letzten Samstag könnten wir endlich mal wieder unsere Triebe als Guerilla-Terror-Golfer ausleben und haben uns mit den “Kreuzgolfern” in Dortmund-Hörde getroffen.

Was soll ich großartig erzählen? War mal wieder einer dieser Tage an denen man sich fragt: “Wie? Schon wieder vorbei?” Aber das Leben ist halt kein Kinderfasching und bekanntermaßen leider viel zu schnell vorbei. Also keien Zeit verschwenden, Golfbag auf den Rücken und holzen (und eisen) was die Knüppel hergeben.

Unser Video-Pornograph Steffen hatte natürlich wieder den ganzen Tag die Kamera laufen. Ich hab mich dann gestern endlich mal hinsetzen können um euch das hier zusammenzuschneiden:

Viel Spaß…………………………..und GOLF ON!